Unsere Geschichte
Seit 1871 gehört die Mühle am Teich der Familie Wendt. Gemahlen wird hier schon lange nicht mehr, gekocht dafür seit über hundert Jahren.

Fünf Generationen in sechs Stationen
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1871
Ein Müllergeselle kauft die Mühle
Wilhelm Wendt, Müllergeselle aus Beeskow, ersteigert die Wassermühle am Feldhausener Teich. Er mahlt Roggen für die Bauern aus vier Dörfern. Wer auf sein Mehl wartet, bekommt in der Müllerstube ein Bier.

Eine Mühle dieser Bauart. Fotos aus Wilhelms Zeit sind nicht erhalten. -
1903
Zwei Tische in der Müllerstube
Auguste Wendt, Wilhelms Schwiegertochter, stellt zwei Tische auf und kocht für die Fuhrleute. Sonntags kommen Ausflügler mit dem Rad aus Storkow. Die Gemeinde erteilt ihr 1905 die Schankerlaubnis.

Die Müllerstube ist heute der kleine Raum links vom Tresen. -
1958
Das Mahlwerk steht still, der Saal entsteht
Die Mühle lohnt sich nicht mehr. Grete Wendt, Augustes Tochter, lässt den Mahlraum ausräumen und macht daraus einen Saal für Hochzeiten und Vereinsabende. Ihre Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Speck macht die Küche bis heute nach ihrem Rezept, ihren Pflaumenkuchen backen wir im Spätsommer weiter.

Den Hefeteig für den Kuchen kneten wir bis heute von Hand. -
1972
Gaststätte der HO
Die Gaststätte geht an die staatliche Handelsorganisation. Grete kocht als Angestellte im eigenen Haus weiter. Der Saal bleibt für Betriebsfeiern und Jugendweihen gefragt.
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1991
Zurück an die Familie
Gretes Sohn Hans-Jürgen und seine Frau Monika bekommen das Haus zurück. Sie erneuern Dach, Küche und Fenster und eröffnen im Mai 1993 wieder, mit Zander, Bratkartoffeln und Sonntagsbraten.

Die Gaststube nach dem Umbau. Die Bilderwand hat Monika angefangen. -
2014
Die fünfte Generation
Anja Wendt und Paul Kaminski übernehmen. Paul bringt Pasta und Rinderfilet aus Potsdam mit, im Garten am Teich entsteht der Biergarten. Zander und Bratkartoffeln bleiben.
„Mehl haben wir keins mehr, aber die Leute kommen trotzdem.“
Grete Wendt, 1959
Was davon heute auf dem Teller liegt
Den Zander holen wir vom Schwielochsee. Die Bratkartoffeln macht Leon nach Gretes Art, im Mittagstisch gibt es sie oft als Beilage. Auf der Karte stehen daneben die italienischen Gerichte, die Paul 2014 mitgebracht hat.